Wenn das Gehirn versagt

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Ich habe mir mal den Spaß gemacht und die Logs durchgelesen, die die Cacher in letzter Zeit für die Funde von meiner kleinen Serie verfasst haben. Heute habe ich nicht geschmunzelt sondern nur noch mit dem Kopf schüttel können!

Ich bin es ja gewohnt, dass Funde geloggt werden ohne im Logbuch zu stehen oder Einzelteile der Dose fotografiert werden, was dann wiederum eine Logerlaubnis rechtfertigt aber dieser Log ist der Hammer:

2014_03_15_22_HütteKurz zusammengefasst:

– Dose wurde nicht gefunden
– geloggt wurde ein „Found it“
– als Rechtfertigung hat man seinen Namen an die Schutzhütte geschmiert, die neben der Dose ist

Ein Punkt in der Statistik schein wirklich bei so manchen Cachern aller Gehirnwindungen wegzuschmelzen.

Um Klarheit zu schaffen habe ich den Cacher angeschrieben und nach seiner Aktion gefragt. Eine Antwort kam hier jedoch nur mit der Bemerkung, dass ausversehen der falsche Logstatus genommen wurde. Das Found it wurde jetzt umgewandelt in ein Didn’t find it. Bezüglich der Rumschmiererei wurde nichts gesagt, also habe ich nochmal nachgefragt. Als Antwort wurden dann 2 Bilder von der Schutzhütte geschickt, auf den zu sehen ist, dass sich hier schon mehrere Cacher verewigt haben.
Ergo:
Wenn man unfähig ist einen Cache zu finden, dann folgt man dem Herdentrieb und hinterlässt sein Signum dort, wo es möglich ist. Wenn das andere machen, dann darf ich das auch – oder?

Es ist wirklich schade, dass einige Cacher so wenig Gehirnschmalz haben, dass sie nicht mal begreifen mit dieser Aktion eine Sachbeschädigung begangen zu haben.
Unser schönes Hobby geht durch solche Deppen immer mehr den Bach herunter. Langsam verstehe ich die Muggel, die sich über solche Aktionen (gerechtfertigt) aufregen und auf uns Cacher nicht gut zu sprechen sind.